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Montag, 25.09.2017

Lichträume

Durch Brechung und Streuung des Lichts (Tyndalleffekt) inspiriert, entwickelten sich in den Jahren 2010 und 2011 eine Reihe von Arbeiten unterschiedlichster Techniken, bei welchen Raum und Licht ins Verhältnis gestellt wurden, wodurch Perspektive entsteht. Eine Auswahl der gefertigten Holzschnitte, Gemälde, Magnetzeichnungen, Installationen und Metallarbeiten finden Sie hier.

Installationen

Lichtraum 1
2011
Kunststoff Wellenprofil
70 x70 x 10 cm

Lichtraum 2
2011
Kunststoff Wellenprofil
70 x 70 x 10 cm

Lichtraum 3
2011
Kunststoff Wellenprofil
200 x 72 x 24 cm je Röhre

Lichtraum 4
2011
Kunststoff Wellenprofil
200 x 72 x 24 cm je Röhre

In „Lichtraum I und II“ entstehen durch gegeneinander verschobene Strukturen bzw. Reflexionsflächen, Räume aus Licht. Je nach Perspektive des Betrachters ändert sich dabei auch das Bild. Während diese beiden Installationen möglichst zweidimensional gehalten werden, wirkt der entstandene Lichtraum dreidimensional. Bei „Lichtraum III“ wird eine weitere Dimension mit einbezogen. Es entstehen drei Zylinder, die wie in sich reflektierende Säulenaussehen. Im Weiteren werden die Reflexionsflächen verschob um eine andere Streuung des Lichts zu erzielen. Das Resultat ist „Lichtraum IV“. Lichtraum III und IV wirken in der Betrachtung entgegen ihrer Dreidimensionalität hingegen eher flächig.

Metallarbeiten

Tyndall 1, 2010
Oxide auf Kupfer
40 x 40 cm
Tyndall 2, 2010
Bonze und Oxide auf Kupfer
40 x 40 cm
Goldstücke, 2010
Gold und Oxide auf Kupfer
40 x 50 cm
Huirfill, 2010
Gold und Oxide auf Kupfer
40 x 40 cm

Die gezeigten Metallarbeiten entstanden mittels eines thermischen Verfahrens. Das Bild entsteht so ganz ohne Farben, nur durch die aufgebrachten Metalle sowie der Wirkung, der durch die Temperaturänderung entstandenen  Oxide im Licht. Dies betont den Kontrast in den Bildern auf besondere Weise. Als Malgrund dient ein 0,6 mm starkes Kupferblech.

Magnetzeichnungen

Magnetraum 1, 2010
Druckfarbe auf Papier
21 x 27 cm
Magnetraum 2, 2010
Druckfarbe auf Papier
21 x 27 cm
Magnetraum 3, 2010
Druckfarbe auf Papier
21 x 27 cm
Magnetraum 4, 2010
Druckfarbe auf Papier
21 x 27 cm

Bei dieser Technik dient ausschließlich ein Neodymmagnet als Zeichenwerkzeug um die ferromagnetische Druckfarbe zu bearbeiten.

 

 

 

 

Drucktechnik

Polarisation 1, 2010
Acryllack auf Papier
30 x 40 cm
Polarisation 2, 2010
Acryllack auf Papier
30 x 40 cm

Hier sehen Sie Metallfolien-Drucke nach dem Abbild eines Holzschnitts. Der Eindruck von Tiefe entsteht durch je eine fluoreszierende und eine matte Farbschicht.

 

 

 

 

 

 

 

Malerei

Ausblicke, 2011
Öl auf Leinwand
100 x 100 cm